fino: „Wenn unsere Produkte den Ausnahmesituationen standhalten, ist das eine schöne Bestätigung“

StartUps in Zeiten der Corona-Krise

Ein Interview mit dem fino Team

Wie arbeitet ihr zurzeit?
Da wir eine Reihe Standorte in Deutschland haben, sind wir es gewohnt remote zu arbeiten und können weiterhin unsere Tools nutzen und Workflows beibehalten. Allerdings mussten auch wir kreativ werden und hier und dort Alternativen schaffen. Wir haben etwa eine virtuelle Kaffeeküche eingerichtet, in der wir uns zusammenfinden, reden und etwas trinken, über Arbeit und Alltägliches sprechen können.

Wie organisieren ihr euch untereinander?
Unsere täglichen Stand-ups oder Wochenmeetings finden über Videokonferenz-Tools statt. Wir planen unsere Tage morgens in Einzel- oder Teamarbeit gut durch und können so zu schnellen Entscheidungsprozessen kommen. Da wir über verschiedene Messenger und Kommunikationstools die Kollegen gut erreichen können, haben wir keine Einschränkungen bei Organisation und Erreichbarkeit. Wir pflegen nach wie vor einen sehr offenen Austausch miteinander.

Habt ihr Tipps für Tools zum Austausch und zum Arbeiten im Homeoffice?
Bei fino arbeiten wir zum Beispiel mit Slack, verschiedenen Video-Konferenz Tools, Microsoft Teams und Verwaltungstools für die Aufgabenplanung. Das Arbeiten im Home Office erfordert eine gute Eigenorganisation Arbeitgeber sollten die Mitarbeiter dazu enablen und Mitarbeitern Hilfestellung anbieten, die nicht an diese Form des Arbeitens gewöhnt sind. Das getmyinvoices-Team hat einige Tools für das Arbeiten vom Home Office aus zusammengestellt:
https://www.getmyinvoices.com/de/tools-mit-denen-steuerberater-und-unternehmen-in-zeiten-von-corona-besser-zusammenarbeiten/

Habt ihr euer Angebot an die Krise angepasst?
Dadurch, dass wir unseren Fokus von Beginn auf digitale Services gelegt haben, sind diese situationserprobt und wir konnten unsere Arbeit nahtlos fortsetzen und unsere Angebote zur Verfügung stellen. Gerade jetzt versuchen wir aber natürlich weiterhin den bestmöglichen Support und Diskurs mit unseren Kunden zu gewährleisten. Unsere Infrastruktur erlaubt es uns, dass wir unsere Leistungen ohne Einschränkungen über die bekannten Kanäle anbieten können.

Wie kann man euch aktuell unterstützen?
Unsere Produkte sind auch weiterhin für all unsere Kunden nutzbar. Wir freuen uns über den Austausch und wenn wir Kunden mit unseren Lösungen helfen können. Wir haben letzte Woche unser neues OnboardingX als Nachfolger für den Kontowechsel gelauncht. Einer der ersten Nutzer war ein 81-Jähriger, der uns tolles Feedback gegeben hat. Wenn wir sehen, dass unsere Produkte auch dem Druck einer solchen Ausnahmesituation standhalten und Mehrwerte - oder wie wir es nennen #moreyou Credits - liefern, ist das eine schöne Bestätigung und Unterstützung.

Was sind aktuelle Probleme die ihr habt? Haben ihr Tipps für andere Startups?
Die momentane Situation ist ein guter Gradmesser, ob unsere Produkte auch ohne das physische Beisammensein funktionieren. Die Erfahrung der letzten Wochen zeigt, dass wir auch im Home Office zu Problemlösungen kommen. Wir merken indirekt, dass die Leute insgesamt mehr auf das digitale Angebot setzen.

https://www.fino.ai/de/

Weitere Interviews mit Gründungsteams zum Umgang mit der aktuellen Krise finden Sie auf dem Gründungsblog der Uni Kassel: https://gruenderblog-uni-kassel.de/

Es soll nicht heißen, man hätte Sie nicht informiert.

Das kann sich sehen lassen! Unsere Unternehmen im Science Park stellen sich vor.

Früher hieß es arbeiten …