Qualitäten und Funktionen frühzeitig validieren

Wie weiß ich, ob ich auf dem richtigen Weg bin? Wie kann ich meine Idee oder mein Produkt prüfen?

Einer der bedeutendsten Meilensteine der Produktentwicklung ist die Validierung, die Bestätigung der eigenen Annahmen über das Produkt und der Produktnutzen. Man spricht hier vom „proof of concept“. In der Regel wird iterativ gearbeitet und versucht immer wieder das System aus Produkteigenschaften und –qualitäten möglichst sinnvoll im Sinne der Zielsetzung zu überarbeiten.

Damit geht auch die Validierung einher. Es ist zu empfehlen, mit Experten_innen (Markt- und Branchenkennern_innen, fachlichen Spezialisten_innen), Nutzer_innen und potenziellen Anwender_innen in Gespräche zu gehen und sich Feedback zu holen. Die Kunst liegt hier in einer verblüffend einfachen Fragestellung: Es geht darum möglichst viel konstruktives Feedback zu erhalten und zwar nicht im Sinne einer ja-nein oder gut-schlecht Entscheidung.

Im Kern muss herausgefunden werden, ob die Nutzer_innen die gedachten Probleme und Wünsche wirklich haben, wie sie diese im Alltag bisher lösen und ob das neue Produkt eine Alternative sein kann. Mit anderen Fragetechniken, kann man die Produkteigenschaften definieren und „customizen“, also nach idealen Präferenzen bewerten lassen. Dabei muss gelernt werden das Feedback von Nutzern_innen zu artikulieren, weil sie ihre latenten, also nicht bewussten Wünsche oft selbst nicht gut artikuliert zum Ausdruck bringen können. Gleichzeitig wird eine offene Haltung für das eigene Produkt gebraucht und sollte Flexibilität und Anpassung ermöglichen. Für entsprechende Evaluationen existieren zahlreiche denkbare Methoden.

 

Dieser Beitrag entstand unter Mithilfe des Bereiches "Produktentwicklung & Innovationsmanangement"