Überschuldung abwenden

Wann bin ich überschuldet?

Eine Überschuldung liegt vor, wenn das Eigenkapital einen negativen Wert erreicht hat und auf die Aktivseite der Bilanz „wandert“. Dies erfolgt, durch Einbuchung von Verlusten in das Eigenkapital. Gerade in der Anlaufphase (und damit einhergehenden Anlaufverlusten) ist daher eine angemessene Eigenkapitalausstattung ratsam.

Was tun bei Überschuldung?

Bei Überschuldung (darauf sollte man die Steuerberatung aufmerksam machen) ist die Einbindung der selbigen und ggf. die Einbindung eines auf Insolvenzrecht spezialisierten Anwaltes ratsam. Sollte eine positive Fortführungsprognose bestehen (z.B. Gewinne in absehbarer Zeit, die zum Ausgleich des negativen Eigenkapitals führen) kann eine Insolvenzanmeldung ggf. vermieden werden. Da Sie sich als Geschäftsführer_in/ Gesellschafter_in rechtlich wie auch haftungstechnisch in eine unangenehme Situation begeben können, ist mit einer Überschuldung „nicht zu spaßen“.

 

Dieser Beitrag entstand unter Mithilfe von Andreas Deiseroth, Kasseler Sparkasse